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Industrie: Erneut scharfe Kritik an geplantem Betreuungsgeld ++ Olympische Spiele: 8000 Busfahrer wollen in London streiken ++ Bayern: Vier Tote bei Absturz eines Hubschraubers

Erneut scharfe Kritik an geplantem Betreuungsgeld

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, hat die Bundesregierung wegen des geplanten Betreuungsgeldes ungewöhnlich heftig kritisiert. "Dieses Thema regt mich wirklich auf. Die 1,2 Milliarden Euro, die hier künftig ausgegeben werden sollen, sollte man besser nutzen, um die Kinderbetreuung wie versprochen auszubauen", sagte Driftmann der "Wirtschaftswoche". Das Betreuungsgeld setze die falschen Signale, weil es Frauen vom Arbeitsmarkt fernhalte. "Dabei brauchen wir mehr Frauen in der Wirtschaft", so Driftmann.

dapd

8000 Busfahrer wollen in London streiken

Die Londoner Busfahrer drohen mit einem Verkehrschaos bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London (27. Juli bis 12. August). Wie die Gewerkschaft Unite berichtete, haben sich etwa 8000 Busfahrer für Streiks ausgesprochen, falls sie für ihre Zusatzschichten während des Sporthöhepunktes nicht extra bezahlt werden sollten. Unite erhofft sich Bonuszahlungen in Höhe von umgerechnet 618 Euro pro Kopf. Nach der Abstimmung soll nun entschieden werden, an welchen Tagen gestreikt werden könnte. Während der Spiele erwarten die Veranstalter in London 800.000 zusätzliche Besucher.

Vier Tote bei Absturz eines Hubschraubers

Vier Menschen sind bei einem Hubschrauber-Absturz in Oberbayern ums Leben gekommen. Keiner der Insassen hat das Unglück am Alpenrand überlebt. Die Absturzstelle an einem Waldrand war nach Augenzeugenberichten ein riesiges Trümmerfeld. Bei den Opfern soll es sich um zwei Männer und zwei Frauen handeln. Die genaue Identität war zunächst unklar. Der Hubschrauber vom Typ Robinson R 44 war laut Polizei auf dem Weg von Augsburg nach Salzburg.