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Militär: USA wollen Großteil der Marine in den Pazifik verlegen ++ Afghanistan: Nato-Soldaten befreien entführte Ausländerinnen ++ Kanzlerkandidatur: Druck zur Klärung der K-Frage in der SPD wächst

USA wollen Großteil der Marine in den Pazifik verlegen

Die USA planen nach Angaben von Verteidigungsminister Leon Panetta, 60 Prozent ihrer Marine bis 2020 in den Pazifikraum zu verlegen, darunter auch sechs Flugzeugträger und mehrere U-Boote. Das könnte allerdings einen neuen Konflikt mit China auslösen. China ließ die USA über seine Staatsmedien umgehend vor einer Ausbreitung in dem Bereich warnen. Laut Panetta, der am Sonnabend auf einer Sicherheitskonferenz in Singapur die Pläne verkündete, wolle man die Rolle der USA in einem für ihre Zukunft wichtigen Bereich ausbauen. Bislang ist die US-Marine etwa jeweils zur Hälfte im Pazifik und im Atlantik stationiert.

AFP

Nato-Soldaten befreien entführte Ausländerinnen

Von Hubschraubern unterstützte Sondereinsatzkräfte der Nato haben am Sonnabend im Nordosten Afghanistans zwei verschleppte ausländische Hilfsarbeiterinnen sowie drei einheimische Geiseln befreit. Wie ein Nato-Sprecher mitteilte, wurden bei dem Einsatz fünf Entführer getötet. Die Geiseln seien in einer Höhle in der entlegenen Provinz Badachschan festgehalten worden. Nach Angaben afghanischer Behörden sind alle Befreiten wohlauf. Bei den beiden Frauen handelte es sich um die 28-jährige Britin Helen Johnston und die 26-jährige Kenianerin Moragwe Oirere, beide Mitarbeiterinnen der schweizerischen Hilfsorganisation Medair.

Druck zur Klärung der K-Frage in der SPD wächst

In der SPD wird der Ruf nach einer baldigen Klärung der Kanzlerkandidatur lauter. "Es wäre gut, wenn wir den Herausforderer von Frau Merkel ein Jahr vor dem regulären Wahltermin benannt haben. Nach dem Sommer sollten wir diese Frage klären", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Bartels der Morgenpost. Der Bundestag wird im September 2013 gewählt. Die SPD-Spitze will die Kandidatenfrage erst nach der niedersächsischen Landtagswahl im Januar klären. "Die Opposition sollte jetzt ihre Kräfte konzentrieren und einen Gegenspieler der Kanzlerin ausrufen. Wir brauchen einen Gegen-Merkel", so Bartels.