Israel

Im Angesicht der Opfer

Der Empfang durch Präsident Schimon Peres (l.) und der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem haben den ersten Tag der Israelreise von Bundespräsident Joachim Gauck bestimmt.

- Auffallend ausführlich fiel Gaucks Eintrag in das Gästebuch der Gedenkstätte aus: Wer einmal Yad Vashem besucht hat, solle wiederkommen, um beim ersten Mal "mitleiden, mitfühlen, trauern" zu können für die Opfer und um sich beim zweiten Mal die "Vollstrecker, auch Namen von Schreckensarten" einzuprägen und zu "erschrecken vor den brutalen Interessen von Herrenmenschen", schrieb der Bundespräsident.