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Studie: Deutschland bei Kinderarmut in europäischem Mittelfeld ++ Endlager: Entsorgung von Atom-Abfall könnte länger dauern ++ Geld: Euro ist unbeliebt, soll aber Währung bleiben

Deutschland bei Kinderarmut in europäischem Mittelfeld

Die Kinderarmut in Deutschland ist höher als in vielen europäischen Ländern. Bei einer Unicef-Studie in den EU-Staaten sowie Norwegen und Island landete die Bundesrepublik auf Platz 15. Island, Schweden und Norwegen weisen laut UN-Kinderhilfswerk die geringste Kinderarmut auf. Schlusslichter sind Ungarn (27), Bulgarien (28) und Rumänien (29). Die Experten bestimmten die Kinderarmut anhand von 14 Indikatoren wie Mahlzeiten pro Tag, Bekleidung und Internetzugang. Kinder, die keinen Zugang zu zwei oder mehr der Faktoren haben, gelten laut Unicef als arm.

Entsorgung von Atom-Abfall könnte länger dauern

Die Bergung von Nuklearabfällen aus dem maroden Atommülllager Asse in Niedersachsen könnte sich um mehrere Jahre verzögern. Nach einem internen Entwurf für einen Terminplan, den das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) inzwischen an das Bundesumweltministerium weiterleitete, könnte bei der derzeitigen Rechtslage vermutlich erst 2036 mit der vollständigen Rückholung der Fässer aus der einsturzgefährdeten Schachtanlage begonnen werden. Der Bund war Berichten zufolge zunächst davon ausgegangen, dass die Arbeiten spätestens 2028 beendet werden können.

Euro ist unbeliebt, soll aber Währung bleiben

Die Europäer lieben den Euro nicht, wollen ihn aber dennoch behalten. Zu diesem Schluss kam das Meinungsforschungsinstitut Pew nach einer Umfrage in acht Ländern der Europäischen Union. In Griechenland, dem Zentrum der Schuldenkrise, wollten 71 Prozent der Befragten den Euro behalten. In Italien erklärten 44 Prozent, der Euro habe dem Land keine Vorteile gebracht, während 30 Prozent die Gemeinschaftswährung positiv betrachten. In Deutschland war die Anzahl der Befürworter größer als die der Zweifler. Zwei Drittel der Deutschen wollten den Euro behalten.