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Ex-Bundespräsident: Berliner Ermittlungen gegen Wulff abgeschlossen ++ Gerichtsurteil : ProSieben muss 75.000 Euro wegen „TV Total“ zahlen

Berliner Ermittlungen gegen Wulff abgeschlossen

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff wegen des Verdachts der Vorteilsannahme abgeschlossen. Eine endgültige Bewertung gebe es noch nicht, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Derzeit laufe die abschließende Prüfung der Verdachtslage. Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft geht es bei dem Verfahren in der Hauptstadt um ein geschenktes „Bobby- Car“, Leasing-Konditionen für einen Audi Q3 und Kleider-Sponsoring für Wulffs Ehefrau Bettina.

ProSieben muss 75.000 Euro wegen „TV Total“ zahlen

Der Privatsender ProSieben muss nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 75.000 Euro an Werbeeinnahmen abführen, weil er mit seiner Show „TV total“ die Persönlichkeitsrechte von Bürgern verletzte. Die Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg hatte den Verfall der Werbeeinnahmen damit zu Recht angeordnet (Az.: 6 C 22. 11). Laut Urteil hatte die Show für ein „Bimmel-Bingo“ unangekündigt nachts an Wohnungstüren geklingelt, um so die Bewohner zu wecken und sie in Schlafbekleidung zu zeigen. Ihnen wurde ein Geldgewinn versprochen, wenn sie verärgert reagieren würden.