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Wahlkampf an Rhein und Ruhr

Kandidaten Der Wahlkampf war stark fokussiert auf die Spitzenkandidaten Hannelore Kraft (SPD) und Norbert Röttgen (CDU). Während Kraft sich als engagierte Landesmutter präsentierte, versuchte Röttgen, mit Themen wie Verschuldung und Schulpolitik zu punkten. Doch für die Union lief der Wahlkampf wenig erfolgreich.

Streit mit Merkel Röttgen hatte bis zuletzt offengelassen, ob er auch bei einer Niederlage in Düsseldorf Oppositionsführer wird. Zudem hatte er die NRW-Wahl zur Abstimmung über die Europapolitik von Kanzlerin Merkel erklärt - und sich dann revidiert. Röttgens Popularitätswerte lagen klar unter denen Krafts (ZDF: 29 zu 59 Prozent).

K-Frage Krafts Erfolg könnte in der SPD die Debatte über die Kanzlerkandidatur neu entfachen. Allerdings hat die designierte Ministerpräsidentin bereits klargemacht, dass sie nicht in die Bundespolitik wechseln werde. Es sei zwar eine Ehre, dass im Bund immer schon einige rufen würden. "Aber ich habe meine Aufgabe hier", sagte sie am Sonntag.