Vorwürfe

Ikea prüft Vorwurf der Zwangsarbeit bei Fertigung in der DDR

Die Möbelkette Ikea will mithilfe der Stasi-Unterlagen-Behörde klären, ob bei Auftragsarbeiten in der DDR politische Gefangene für Zwangsarbeit eingesetzt worden sind.

- Entsprechende Vorwürfe will der schwedische TV-Sender SVT eigenen Angaben zufolge in einer Dokumentation am Mittwoch veröffentlichen. Die zuständige Ikea-Sprecherin Jeanette Skjelmose sagte, Ikea habe bereits mit dem Studium von Unterlagen der Berliner Behörde begonnen. Die Stasi-Unterlagen-Behörde bestätigte die Anfrage des Unternehmens.

Der Direktor der Stasi-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, forderte die schwedische Möbelkette auf, ehemalige politische Gefangene in der DDR im Falle einer Zwangsarbeit zu entschädigen.