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Fernsehen: Harald Schmidt wechselt offenbar zu Sky ++ Nigeria: Razzia nach tödlichen Angriffen auf Christen ++ Olympische Spiele: Britische Wirtschaft dürfte nur kurzfristig profitieren ++ Dax: Konzerne gehören mehrheitlich ausländischen Investoren

Harald Schmidt wechselt offenbar zu Sky

Harald Schmidt wechselt offenbar zum Bezahlsender Sky. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Demnach werde ein Wechsel des Moderators "immer wahrscheinlicher". Die Verhandlungen hätten bereits vor Wochen begonnen. Schmidt präsentiert am Donnerstag die letzte Ausgabe der "Harald Schmidt Show" auf Sat.1. Geplant ist laut Bericht eine Late-Night-Show im Schmidt-Stil - "launig, hintergründig-böse, spielfreudig, mehrmals in der Woche". Sie soll einen festen Sendeplatz haben, womöglich um 22 Uhr.

Razzia nach tödlichen Angriffen auf Christen

Nach den Angriffen auf Christen im Norden Nigerias sind die Sicherheitskräfte gegen mutmaßliche Islamisten vorgegangen. Bei der Razzia in Kano sei ein Hauptverdächtiger getötet worden, sagte ein Sprecher des Einsatztrupps. Zahlreiche Personen wurden festgenommen. Die Behörden vermuten die radikal-islamische Sekte Boko Haram hinter den Anschlägen der vergangenen Tage, bei denen 30 Menschen getötet wurden. Die Sekte will einen muslimischen Staat in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas errichten.

Britische Wirtschaft dürfte nur kurzfristig profitieren

Die Ratingagentur Moody's rechnet nur mit einem kurzzeitigen Auftrieb der britischen Wirtschaft durch die Olympischen Spiele in diesem Sommer. Es sei nicht zu erwarten, dass die Spiele die Konjunktur nachhaltig ankurbelten, hieß es. Die positiven Auswirkungen auf die Infrastruktur seien wahrscheinlich längst zu spüren gewesen. Großbritannien hat etwa neun Milliarden Pfund in neue Sportanlagen gesteckt. Laut Moody's werden die Spiele zu höheren Besucherzahlen führen und dem Tourismus auf die Sprünge helfen, jedoch weit weniger als erwartet.

Konzerne gehören mehrheitlich ausländischen Investoren

Die deutschen Dax-Konzerne gehören inzwischen überwiegend Investoren aus dem Ausland. Das geht aus einer Studie zur Anlegerstruktur bei den 30 Börsenschwergewichten hervor, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young erstellte. Demnach befinden sich mindestens 54 Prozent aller von den Dax-Konzernen ausgegebenen Aktien in ausländischem Eigentum. Nur 42 Prozent entfallen noch auf das Inland. Die Differenz von vier Prozent ist nicht zuzuordnen - an den ausländischen Mehrheitsverhältnissen ändere sie aber nichts.