Frühkritik

Ballettabend an der Staatsoper

- Drei Tanzstücke an einem Abend: Ballett mag man sie nicht nennen, aber sie fesseln auf höchst unterschiedliche Art. Den Anfang an der Staatsoper macht Nacho Duatos "Arcangelo" für acht Paare, die selten zugleich auf der Bühne zu sehen sind. Es ist eher eine Folge von vier unklassischen aber beredt-eindringlichen Pas de Deux, die lebhaften Beifall fanden. Der blieb auch bei Forsythes Kurzbrenner, "Herman Schmerman", nicht aus, einem Stück, das die Tänzer oft auf witzige, immer pointierte Art in Bewegung hält. Abschluss-Brummer ist das erstaunlichste, frischeste Stück des Abends, obwohl es mehr die Arme als die Beine in Bewegung setzt. Es stammt von Marco Goecke und zieht sich anhaltenden Beifall zu.

Ausführliche Kritik morgen

( Gtl. )