Stadtplanung

Versteigerung des Checkpoint Charlie offenbar gestoppt

Die Versteigerung des Checkpoint Charlie in Berlin ist möglicherweise in letzter Minute gestoppt worden.

- Nach Informationen der "Irish Times" haben die Brüder Michael und Cathal Cannon sich mit der Steuerbehörde geeinigt. "Die Auktion wird nicht stattfinden", sagte demnach Michael Cannon. Die Brüder hatten eigenen Angaben zufolge 2007 bereits 29 Millionen Euro für die beiden Grundstücke ausgegeben, um sie später erwerben zu können. 2009 haben die Cannons die Grundstücke als Sicherheit für eine Bank verwendet. Nach Informationen der Berliner Morgenpost drohten bereits 2010 und 2011 Zwangsversteigerungen. Zuletzt waren die Investoren wegen ihrer Vermarktung des Checkpoint Charlie in die Kritik geraten. Die Auktion sollte am 10. Mai stattfinden.

( BM )