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Nach Kritik: Rewe stoppt Verkauf von Bioplastik-Tüten ++ Berlin: Zahl der Abtreibungen leicht gesunken ++ Zuwachs: Piratenpartei meldet mehr als 25.000 Mitglieder ++ Niedersachsen: Zwei Betriebe nach Fund von Dioxin-Eiern geschlossen

Rewe stoppt Verkauf von Bioplastik-Tüten

Die Supermarktkette Rewe stoppt den Verkauf der umstrittenen Tüten aus Bioplastik. Ein Sprecher sagte, mit dem Schritt wolle das Unternehmen dafür sorgen, dass es bei den Kunden nicht zu einer Verunsicherung komme. Der Konzern werde nun noch einmal sorgfältig prüfen lassen, ob die Kompostierbarkeit der Tüten gewährleistet ist. Die Deutsche Umwelthilfe hatte Rewe und Aldi vorgeworfen, die Kunden mit den neuartigen Tüten in die Irre zu führen. Denn auch die angeblich umweltfreundlichen Tüten würden nicht kompostiert und bestünden zudem hauptsächlich aus Erdöl.

Zahl der Abtreibungen leicht gesunken

Die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche in der Hauptstadt sinkt. Nachdem im Jahr 1997 mehr als 11.700 Abtreibungen durchgeführt wurden, waren es 2011 rund 9.400, wie die Techniker Krankenkasse am Donnerstag berichtete. Sie beruft sich auf Daten des Statistischen Bundesamts. Mehr als 330 Abtreibungen betrafen den Angaben zufolge minderjährige Berlinerinnen, 20 davon sogar Mädchen unter 15 Jahren. Bundesweit sank die Zahl der Abbrüche von mehr als 130.000 im Jahr 1997 auf rund 109.000 im Vorjahr.

Piratenpartei meldet mehr als 25.000 Mitglieder

Die Erfolge der Piratenpartei bei Wahlen und in Umfragen spiegeln sich auch in den Mitgliederzahlen wider. Die Partei meldete am Donnerstag den Eintritt des 25.000. Piraten und wertete dies als weiteren Schub für die kommenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Zum Jahresende 2011 hatte die Partei noch rund 19.000 Mitglieder. Die Piraten hatten einer Umfrage zufolge bundesweit erstmals mehr Zustimmung als die Grünen erhalten.

Die Grünen registrierten Ende 2011 etwa 59.000 Mitglieder.

Zwei Betriebe nach Fund von Dioxin-Eiern geschlossen

In Eiern von zwei niedersächsischen Legehennenbetrieben sind erhöhte Gehalte von dioxinähnlichem PCB festgestellt worden. Das teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit. Die beiden betroffenen Legehennenbetriebe seien gesperrt worden. Darüber hinaus habe man alle ausgelieferten Eier bereits zurückgerufen. Dennoch sei es möglich, dass belastete Eier bereits verkauft worden seien. Eine unmittelbare Gesundheitsgefahr durch den Verzehr der Eier bestehe aber nicht, hieß es.