Tsunamiwarnung

"Wir danken Gott"

- Weltweit hielten die Menschen den Atem an: Als zwei Erdbeben der Stärke 8,6 und 8,2 am Mittwoch die indonesische Insel Sumatra erschütterten, warnten Wissenschaftler erneut vor verheerenden Tsunamis. Tausende Menschen flohen in Panik in höhere Gebiete, auch auf der thailändischen Ferieninsel Phuket. Im Krankenhaus in der Provinzhauptstadt Banda Aceh, wo die zahlreichen Verletzten auf der Straße versorgt wurden, warteten die Menschen voller Angst auf eine ähnlich verheerende Flutwelle wie 2004, durch die 230.000 Menschen ums Leben gekommen waren. Doch die blieb wie durch ein Wunder aus, weil der Meeresboden sich trotz der extrem starken Erdstöße nur waagerecht bewegte. "Wir danken Gott", sagte der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono.