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Linke: Gesine Lötzsch erklärt Rücktritt ++ Berlin: Auch Diakonie-Chefin fordert Erhalt der Babyklappen ++ Militärgericht: Anklage gegen Drahtzieher der Anschläge vom 11. September

Gesine Lötzsch erklärt Rücktritt

Die intern umstrittene Linksparteivorsitzende Gesine Lötzsch gibt ihr Amt auf. "Aufgrund der Erkrankung meines Mannes habe ich mich nach reiflicher Überlegung entschieden, das Amt der Vorsitzenden der Partei Die Linke niederzulegen", erklärte Lötzsch am Dienstagabend. Die Entscheidung sei ihr nicht leicht gefallen. "Meine familiäre Situation lässt jedoch eine häufige Abwesenheit von meinem Wohnort Berlin nicht mehr zu", teilte Lötzsch weiter mit. Sie will sich künftig auf ihr Mandat als Berliner Bundestagsabgeordnete konzentrieren.

dpa

Auch Diakonie-Chefin fordert Erhalt der Babyklappen

Die Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Susanne Kahl-Passoth, hat sich nach Bischof Markus Dröge ebenfalls für den Erhalt der sogenannten Babyklappen ausgesprochen. "In den vergangenen gut zehn Jahren haben die Babyklappen verzweifelten Müttern beziehungsweise Eltern geholfen, in einer Notsituation einen Weg zu finden, ihr Kind in wohlbehütete Hände zu geben", sagte Kahl-Passoth am Dienstag.

dapd

Anklage gegen Drahtzieher der Anschläge vom 11. September

Die mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 sollen Anfang Mai erstmals seit Jahren vor Gericht erscheinen. Als Termin für die Verlesung der Anklage gegen den mutmaßlichen Chefplaner Khalid Sheikh Mohammed und vier weitere Verdächtige vor einem Tribunal in Guantánamo sei der 5. Mai festgesetzt worden, erklärte das Verteidigungsministerium in Washington.