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Studie: Ganztagsbetreuung könnte Milliarden einsparen

Ganztagsbetreuung könnte Milliarden einsparen

Der Ausbau von Ganztagsbetreuungsplätzen für alle Kinder von Alleinerziehenden würde einer Studie zufolge die öffentlichen Haushalte ab dem Jahr 2035 um Milliardenbeträge entlasten. Das geht aus der am Donnerstag in Berlin vorgestellten gemeinsamen Untersuchung des Bundesfamilienministeriums, des Roten Kreuzes und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Durch ein flächendeckendes Kita-Angebot für die Kinder der Alleinerziehenden in Deutschland könnten die Eltern Vollzeit arbeiten, Sozialleistungen könnten eingespart werden, und die Bildungschancen für die Kinder würden verbessert, sagte IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös. Die nötigen Mehrausgaben von 2,4 Milliarden Euro jährlich würden sich in etwa 20 Jahren rechnen.

dpa

Berlin schaltet am Sonnabend die Lichter aus

Zahlreiche Städte in ganz Deutschland wollen am Sonnabend ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Sie beteiligen sich an der sechsten Earth Hour, wie die Umweltorganisation WWF am Donnerstag mitteilte. Bisher hätten 114 Städte zugesagt, zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten auszuschalten. Auch Privatpersonen sind aufgerufen, sich an der Earth Hour zu beteiligen. Berlin wird den Funkturm und das Brandenburger Tor im Dunklen lassen. Im vergangenen Jahr nahmen 1,8 Milliarden Menschen in 5251 Städten aus 135 Ländern an der Aktion teil. Thematischer Schwerpunkt der Earth Hour ist in diesem Jahr die Ernährung. Der WWF empfiehlt dabei den Einkauf regionaler und saisonaler Produkte.

dpa