Notar

Ex-Justizsenator Braun verzichtet auf Übergangsgeld

Der ehemalige Justizsenator Michael Braun (CDU) will ab April auf sein Übergangsgeld verzichten.

Der Berliner Morgenpost sagte Braun, nachdem er aus dem Amt ausgeschieden sei, habe er sich sofort um sein Notarbüro gekümmert, was "bei der Rufschädigung" nicht leicht gewesen sei. "Heute bin ich so weit, dass ich sagen kann, dass ich ab April auf das Übergangsgeld verzichten kann", sagte Braun weiter. Der Politiker hatte im Dezember 2011 nach nur zwölf Tagen im Amt um seine Entlassung gebeten. Grund waren Vorwürfe im Zusammenhang mit der Beurkundung sogenannter Schrottimmobilien. Danach hatte es heftige Diskussionen um das Übergangsgeld in Höhe von insgesamt 50.000 Euro gegeben. Braun sagte, die Situation sei für ihn persönlich "sehr bitter" gewesen, weil seine Ehre als Notar beschädigt worden sei.