Demografie

Mehr Schüler in Ostdeutschland, weniger im Westen

Die Zahl der Schüler in Deutschland geht weiter zurück. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, gehen 2011/12 rund 11,4 Millionen Mädchen und Jungen zur Schule, so wenige wie nie seit der Wiedervereinigung.

Gegenüber dem vergangenen Jahr bedeutet das ein Minus von 1,7 Prozent. Seit dem Schuljahr 1998/99 sinkt die Schülerzahl stetig. Die Entwicklung verläuft in Ost- und Westdeutschland unterschiedlich: Während an allgemeinbildenden Schulen in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) die Zahl der Schüler um 1,8 Prozent zugenommen hat, sank sie im früheren Bundesgebiet um 1,9 Prozent.