Unfall

Feuer auf Schwesterschiff der "Costa Concordia"

Rund anderthalb Monate nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" hat es auf einem weiteren Luxusschiff des Unternehmens Costa Crociere einen Zwischenfall gegeben. Auf der "Costa Allegra" mit 1049 Menschen an Bord brach am Montag vor den Seychellen im Indischen Ozean ein Feuer im Maschinenraum aus.

Der Brand zerstörte laut der Reederei die Stromversorgung, das 188 Meter lange Schiff treibe ohne Antrieb im Meer. Das Feuer sei aber gelöscht. Alle 636 Passagiere, unter ihnen auch 38 Deutsche, seien bei "guter Gesundheit".

"Das Feuer hat sich in keinen anderen Bereich des Schiffes ausgebreitet, es hat weder Verletzte noch Opfer gegeben", so Costa Crociere weiter. Kontrollen im Maschinenraum sollten zeigen, ob das Schiff wieder fahrtüchtig zu machen sei.

Die "Costa Allegra" war demnach auf dem Weg von Madagaskar zu den Seychellen, als der Brand im Maschinenraum ausbrach. Das Schiff habe sich zu dem Zeitpunkt in der Nähe des Alphonse-Atolls befunden, rund 200 Seemeilen von den Seychellen entfernt. Drei Handelsschiffe sowie zwei Fischerboote seien auf dem Weg, und die Behörden der Seychellen schickten Schlepper und ein Flugzeug, teilte die Zentrale der Küstenwache mit.

Die "Costa Concordia" war am 13. Januar vor der italienischen Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen gelaufen und gekentert. Dabei kamen 32 Menschen ums Leben.