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Konkurs: Kodak stellt die Produktion von Kameras ein

Konkurs

Kodak stellt die Produktion von Kameras ein

Kodak stellt künftig keine Kameras mehr her. Der legendäre Filmeproduzent, der vor drei Wochen Konkurs angemeldet hatte, teilte am Donnerstag mit, die Produktion von Foto- und Videokameras und von digitalen Bilderrahmen werde bis Ende Juni eingestellt. Kodak setze nun verstärkt auf die Vergabe von Lizenzen für die Nutzung seiner Marke und auf sein Geschäft mit dem Ausdrucken von Fotos. Mit dieser Neuausrichtung will das Unternehmen jährlich mehr als 100 Millionen Dollar Kosten (75 Millionen Euro) einsparen. Die Garantien für die Produkte von Kodak gelten laut Unternehmen weiter, auch der Service für die Kunden sei sichergestellt. Kodak hatte den Siegeszug der Digitalfotografie verpasst und schrieb seit Jahren rote Zahlen.

Straßen

Städte fordern mehr Geld im Kampf gegen Schlaglöcher

Die deutschen Städte fordern von der Bundesregierung mehr Geld für den Erhalt von Straßen und Schienen. Die Verkehrsinfrastruktur in den Kommunen sei seit Jahren chronisch unterfinanziert, teilte der Deutsche Städtetag am Donnerstag in Freiburg mit. "Es besteht dringender Handlungsbedarf", sagte der Präsident des Städtetags, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD). Vom Jahr 2014 an müsse der Bund den Kommunen jährlich mindestens 1,96 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Derzeit seien es 1,35 Milliarden Euro pro Jahr. "Das ist deutlich zu wenig", sagte Ude. Die Folge seien Schlaglöcher in den Straßen, marode Brücken und Tunnel sowie veraltete Schienenwege. Weil das Geld fehle, könnten keine Straßen saniert werden, der öffentliche Personennahverkehr werde ausgebremst.