Gewerkschaften

Griechen wehren sich gegen neue Sparmaßnahmen

Nach der Einigung der Parteispitzen Griechenlands auf ein neues Sparprogramm haben die Gewerkschaften neuen massiven Widerstand angekündigt.

Sie wollen das Land am Freitag erneut mit einem Generalstreik für mindestens 48 Stunden lahmlegen. Zuletzt hatte es erst am Dienstag einen Generalstreik gegeben. Das Programm ist notwendig, damit Griechenland neue Finanzhilfen von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds im Umfang von mindestens 130 Milliarden Euro erhalten kann. Die sind allerdings nicht sicher. "Es ist nun an der griechischen Regierung, die europäischen Partner zu überzeugen, dass das neue Paket funktionieren kann", sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Rande eines Treffens der Euro-Finanzminister in Brüssel. Ergebnisse werden frühestens für kommende Woche erwartet.