Temperatursturz

Kälterekord in Berlin - Tausende in Westend zeitweise ohne Heizung

Die Kältewelle in Deutschland sorgt für immer neue Rekordtemperaturen: Berlin und Brandenburg erlebten vom Sonntag zum Montag die kälteste Nacht seit 25 Jahren. In der Hauptstadt wurden bis zu minus 24 Grad gemessen.

Die tiefsten Temperaturen erreichte mit minus 29,1 Grad die Stadt Usedom. Es ist vor Ort der niedrigste Wert seit 1956.

Zudem blieb es wegen eines Heizkesselausfalls im Kraftwerk Reuter in Spandau am Montagvormittag in vielen Wohnungen in Berlin-Westend kalt. Davon waren etwa 10000 Haushalte sowie die DRK-Kliniken in Westend betroffen, sagte ein Sprecher des Energieversorgers Vattenfall. Im Heinz-Berggruen-Gymnasium an der Bayernallee mussten die etwa 900 Schüler nach Hause geschickt werden, weil die Räume nicht richtig warm wurden.