Besuch

Merkel will sich in China für die Freiheit einsetzen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will bei ihrem Besuch in China über den Umgang mit Dissidenten und dem Freiheitsstreben der Menschen sprechen.

"Je mehr Menschen Bildung erlangen, je mehr Menschen genug zu essen haben und sich entwickeln können, desto stärker und drängender wird diese Frage auf die Tagesordnung kommen", sagte sie der Berliner Morgenpost vor ihrer Reise, zu der sie heute aufbricht.

Am Donnerstag wird Merkel mit militärischen Ehren von Ministerpräsident Wen Jiabao empfangen. Sie wird auch mit Staatspräsident Hu Jintao und dem Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses, Wu Bangguo, zusammentreffen. Geplant sind ferner ein Essen mit Finanzvertretern sowie ein Treffen mit chinesischen Studenten. Merkel wird außerdem an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften in Peking eine Rede zur Finanzpolitik halten. Im Mittelpunkt der zweitägigen Visite in Peking und Kanton stünden wirtschaftliche Fragen, hieß es aus Regierungskreisen. Merkel wolle um Investitionen in Deutschland und für den Euro-Rettungsschirm EFSF werben.