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Umfrage: Der Beruf ist für jeden Dritten das Wichtigste im Leben

Umfrage

Der Beruf ist für jeden Dritten das Wichtigste im Leben

Für rund jeden dritten Berufstätigen (31,6 Prozent) ist der Job das Wichtigste im Leben. Das hat eine Umfrage der GfK Marktforschung unter 1092 Berufstätigen im Auftrag der "Apotheken Umschau" ergeben. Die Einstellung kann sich jedoch im Laufe eines Arbeitslebens wandeln. So gab etwas mehr als jeder Dritte (37,9 Prozent) an, dass es für ihn früher nur die Arbeit gegeben habe, es inzwischen aber anders sei. Diese Ansicht vertraten überdurchschnittlich häufig die Berufstätigen im Alter von 50 bis 69 Jahren.

Ostdeutschland

Rentenversicherung erwartet Anstieg der Altersarmut

Die Rentenversicherung Mitteldeutschland erwartet für die ostdeutschen Bundesländer in den nächsten Jahren einen Anstieg der Altersarmut. Der Anteil der Menschen, die Grundsicherung im Alter bekommen - deren Rente also niedriger als der Hartz-IV-Satz ist - werde "tendenziell steigen", sagte Geschäftsführer Wolfgang Kohl. Bislang liege der Prozentsatz der Rentenaufstocker bundesweit bei zwei Prozent. Im Osten würden sich die gebrochenen Erwerbsbiografien nach dem Mauerfall und die häufige Arbeit im Niedriglohnsektor auswirken. Sonstige Einkommen - etwa aus Betriebsrenten oder Erbschaften - seien im Osten geringer. Während im Osten 92 Prozent des Alterseinkommens aus der Rente kämen, seien es im Westen nur 59 Prozent.

Brandenburg

Mann stellt sich auf die Schienen und hält einen Zug an

Mitten auf den Schienen und wild winkend hat ein 26-Jähriger bei Eisenhüttenstadt in Brandenburg einen Zug angehalten - weil sein Bein schmerzte und er mitfahren wollte. Er stamme aus dem Iran und dort sei das so üblich, erklärte er den Polizisten, die ihn am Sonntagabend an der Strecke aufgriffen. Nur per Notbremsung hatte der Zugführer ein Unglück verhindern können, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Den 26-Jährigen mitzunehmen, lehnte der Zugführer ab - was den nicht von dem Versuch abhielt, auch den nächsten Zug anzuhalten. Erst danach konnten die Polizisten den Mann von den Schienen holen und zurück nach Hause schicken - zu Fuß.