Italien

Schiffsunglück: Leichen geborgen, Menschen gerettet

Die Zahl der Todesopfer bei dem Schiffsunglück vor der Westküste Italiens ist auf fünf gestiegen.

Taucher haben am Sonntag zwei Leichen im Inneren des havarierten Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" entdeckt, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Den Rettungskräften gelang es aber auch, ein südkoreanisches Hochzeitspaar und ein italienisches Besatzungsmitglied lebend zu bergen.

Das Kreuzfahrtschiff war am Freitagabend mit 4229 Menschen an Bord vor der Insel Giglio auf einen Felsen aufgelaufen und hatte durch Wassereinbruch stark Schlagseite bekommen. Bislang hatten die italienischen Behörden den Tod von zwei Franzosen und einem Peruaner bei dem Unglück bestätigt. Bei den nun gefundenen Toten handelt es sich laut der Nachrichtenagentur Ansa um einen Spanier und einen Italiener. Sie seien mit angelegten Rettungswesten in derselben Kabine gefunden worden.

Laut Medienberichten sind unter den 15 noch vermissten Passagieren möglicherweise auch Deutsche. An Bord des Kreuzfahrtschiffs waren den Angaben zufolge 566 Bundesbürger.