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Versicherung: Ausgaben für Krankengeld steigen in Brandenburg deutlich

Versicherung

Ausgaben für Krankengeld steigen in Brandenburg deutlich

Unter den Arbeitnehmern in Brandenburg häufen sich offenbar die langwierigen Erkrankungen. Die Ausgaben für Krankengeld sind in Brandenburg laut Techniker Krankenkasse (TK) deutlich gestiegen. Während jedes TK-Mitglied im Jahr 2006 durchschnittlich 190 Euro erhielt, seien es im Jahr 2010 schon 240 Euro gewesen. Das sei ein Zuwachs um 26 Prozent. Damit liege Brandenburg über dem Bundesdurchschnitt von 229 Euro. Bundesweit sei fast jeder dritte Tag, für den Krankengeld gezahlt wird, durch eine psychische Erkrankung bedingt. Krankengeld erhalten gesetzlich Versicherte bei längerer Krankheit, wenn die Lohnfortzahlung ausgelaufen ist.

Energie

Frankreich will Atomkraftwerke gegen Terrorangriffe wappnen

Die französischen Atomkraftwerke werden nach dem Unglück im japanischen Fukushima auch gegen Terrorangriffe gesichert. Das sagte Innenminister Claude Guéant am Freitag. Mehr Polizisten einer Spezialeinheit sollten die Anlagen bewachen. Außerdem sollten die Zäune verstärkt und mehr Alarmanlagen und Überwachungskameras angebracht werden. Mit den Maßnahmen reagiert die Regierung auf die Besetzung mehrerer Atomkraftwerke durch die Umweltschutzorganisation Greenpeace Anfang Dezember. Greenpeace wollte damit zeigen, dass die Anlagen nicht ausreichend geschützt sind. Atomkraftgegner kritisierten, dass solche Überfälle nicht zu den Stresstests gehörten, die alle 58 Reaktoren des Landes nach der Katastrophe in Fukushima durchlaufen mussten. Frankreich ist Europas größter Atomstromproduzent und bezieht drei Viertel seines Stroms aus Atomkraft.

Emskanal

Deich undicht: 800 Niederländer in Sicherheit gebracht

In den Niederlanden sind rund 800 Dorfbewohner entlang des Emskanals vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Schwere Regenfälle und starke Winde hatten den Deich östlich der Stadt Groningen undicht gemacht. Es sei nicht auszuschließen, dass die Uferbefestigung des Hauptkanals im Norden des Landes nach übermäßiger Belastung durch Wind und Regen nachgebe, hieß es am Freitag. "Wir haben ihnen empfohlen zu gehen. Denn wir können nicht für ihre Sicherheit garantieren", sagte Arike Tomson, Leiterin des regionalen Wasserverbandes. "Die Wasserstände steigen, und der Zustand des Deiches ist zu unsicher, um zu bleiben." Polizei und Militär brachten die Bewohner aus vier Dörfern darum in Sicherheit.