Sicherheit

Ein-Euro-Jobber sollen Schulen in Neukölln schützen

Nach dem Zwischenfall an der Neuköllner Albert-Schweitzer-Schule werden ab Montag Ein-Euro-Jobber den Zugang der Schule kontrollieren. Nur zwei Tage nach Abschaffung des Wachschutzes hatten sich schulfremde Heroin-Abhängige in der Schultoilette gespritzt.

Franziska Giffey, Bildungsstadträtin von Neukölln (SPD), kündigte an, dass der Einsatz der vom Jobcenter finanzierten "Schulstreife" auch an weiteren Schulen in schwierigen Lagen erwogen werde. Dies könne jedoch nur so lange eine Zwischenlösung sein, bis geklärt sei, ob Haushaltsmittel für die Neuausschreibung des Wachschutzes bereitgestellt werden können. Zudem würden technische Lösungen wie Schließanlagen geprüft. Der Staatssekretär für Bildung, Mark Rackles (SPD), erklärte, der Vorfall an der Albert-Schweitzer-Schule sei weder für die Schüler noch für die Eltern und das Kollegium akzeptabel. Die Schule und der Bezirk seien verantwortlich, den Zugang von Schulfremden zu kontrollieren. Rackles begrüßt eine technische Lösung in geeigneten Fällen.