Polizei

Charlottenburg: Mann in Fahrstuhl tödlich verunglückt

Ein 67 Jahre alter Mann ist am Mittwochabend in seinem Wohnhaus in Charlottenburg durch einen defekten Fahrstuhl getötet worden. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nur noch die Leiche bergen. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Zahnmediziner durch eine gebrochene Scheibe des Fahrstuhls in der vierten Etage gegriffen, um den Aufzug , der nicht exakt auf Höhe der Etage stand, per Knopfdruck wieder in Gang zu bringen. In diesem Moment setzte sich der Fahrstuhl offenbar wieder in Bewegung und schleifte den Mann mit sich.

Anwohner berichteten der Berliner Morgenpost am Donnerstag, dass der Aufzug schon seit geraumer Zeit Probleme gemacht habe. Er sei immer wieder stecken geblieben beziehungsweise gar nicht erst in Gang gekommen. Nach Angaben eines Ermittlers müsse in diesem Zusammenhang nun vorrangig geklärt werden, ob den Verantwortlichen und Besitzern diese Mängel bekannt gewesen sind. Ein Fremdverschulden wird nach derzeitigen Erkenntnissen ausgeschlossen, die Polizei geht zur Zeit von einem tragischen Unglücksfall aus.