Irak

Ab nach Hause

Am Ende konnte es nicht schnell genug gehen: Nach fast neun Jahren haben die letzten US-Kampftruppen den Irak verlassen.

Den Soldaten war ihre Freude anzusehen, als sie bei Tagesanbruch das Land verließen. Sie jauchzten und umarmten sich, als der letzte Konvoi die Grenze nach Kuwait überquerte. Die USA waren im März 2003 an der Spitze einer Koalition in den Irak einmarschiert, um Machthaber Saddam Hussein zu stürzen. Zur Begründung hatte der damalige US-Präsident George W. Bush die Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen angeführt, die allerdings nie gefunden wurden. 4500 Amerikaner und mehr als 100 000 Iraker kamen in dem umstrittenen Krieg ums Leben. Den US-Steuerzahler kostete der Feldzug rund 700 Milliarden Euro.