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Was Deutsche 2011 im Netz suchten

Ihr Name ist Rebecca Black, und sie ist mit gerade mal 14 Jahren der weltweit am schnellsten gewachsene Suchbegriff bei Google in diesem Jahr. Black hatte 2011 mit ihrem Titel "Friday" große Erfolge auf YouTube gefeiert.

In Deutschland gehörten 2011 unter anderem Fukushima und das iPhone 5 zu den Top Ten.

In seinem "Google Zeitgeist" wertet der Suchmaschinenbetreiber regelmäßig die bei den Nutzern populärsten Begriffe des Jahres aus, was, so Google, einen "einzigartigen Blick durch die kollektive Brille von Internetnutzern rund um den Globus" ermögliche. "Milliarden von Anfragen", die bei dem Unternehmen eingehen, würden bei der Untersuchung analysiert. In Deutschland führt die Liste das Computerspiel "Minecraft" an, gefolgt von EHEC, auf den vierten Platz, übrigens direkt hinter dem iPhone 5 von Apple, schaffte es das Galaxy S2 des Konkurrenten Samsung. Auch nach Facebook und "DSDS" wurde häufig gesucht.

Für Deutschland hat Google die am schnellsten wachsenden Suchbegriffe auch nach Themen aufgeschlüsselt. Was Google unter der Kategorie Produkte ermittelt hat, fällt in diesem Jahr relativ eindeutig aus: Smartphones und Tablets belegen ganze sieben von zehn Plätzen. Unter den ersten acht schert nur der dritte Platz aus: auf ihn haben es "Schuhe" geschafft. Die amerikanische Schauspielerin Megan Fox belegt bei der Suche nach Prominenten im Netz bei den Bundesbürgern den ersten Platz. Die Namen Kim Kardashian und Emma Watson wurden beim Durchstöbern nach berühmten Persönlichkeiten am zweit- und dritthäufigsten eingegeben.

In der Kategorie Reisen lag der Begriff New York auf dem ersten, Las Vegas auf dem zweiten und Malediven auf dem dritten Platz. Allerdings wurden die Listen von Google entschärft: Bei den Top-Suchbegriffen hat der Anbieter unter anderem die Bereiche Erotik und Pornografie herausgerechnet.