Verbraucher

Gasag erhöht die Preise um bis zu 8,7 Prozent

Die Berliner Gasag erhöht ihren Gaspreis zum 1. Februar um knapp 0,6 Cent pro Kilowattstunde.

Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, betrifft das den sogenannten Arbeitspreis. Der Grundpreis bleibe gleich. Demnach steigen die durchschnittlichen Heizkosten für eine Zwei- bis Dreizimmerwohnung mit 9000 Kilowattstunden Jahresverbrauch um monatlich 4,46 Euro oder 7,7 Prozent. Als Grund nennt das Unternehmen die gestiegenen Einkaufskosten für Gas. Importiertes Gas war demnach im Oktober ein Fünftel teurer als ein Jahr zuvor.

Wer mit Gas kocht und dafür 900 Kilowattstunden im Jahr verbraucht, muss künftig 45 Cent zusätzlich im Monat bezahlen - plus 3,6 Prozent. Für ein Reihenhaus mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden werden monatlich 9,92 Euro mehr fällig - ein Plus von 8,7 Prozent.

Kunden, denen die Gasag per Lastschrift einen monatlichen Betrag von 50 Euro oder mehr abbucht, erhöht das Unternehmen diesen Abschlag zum 1. Februar automatisch um 7 Prozent. Den übrigen Kunden empfahl das Unternehmen, den monatlichen Betrag zu erhöhen, um Nachforderungen zu vermeiden.