EU-Krisengipfel

Stunde der Euro-Fighter

Die Zukunft des Euro entscheidet sich in diesen Tagen. Am späten Donnerstagabend einigten sich die Euro-Staaten Diplomaten zufolge grundsätzlich auf eine gesetzlich verankerte Schuldenbremse.

Widerstand gab es gegen die Forderung Deutschlands und Frankreichs, die EU-Verträge zur Stärkung der Haushaltsdisziplin zu ändern. Nicht-Euro-Mitglieder wie Großbritannien und Schweden wandten sich gegen diese Forderung. Der finnische Regierungschef Jyrki Katainen rechnete mit "sehr, sehr harten" Verhandlungen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich zuvor noch kompromisslos gezeigt hatte, signalisierte Entgegenkommen: "Ich bin ganz gewiss, wie werden ein Ergebnis finden."