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Massaker: Norwegische Insel erstmals für Journalisten geöffnet

Massaker

Norwegische Insel erstmals für Journalisten geöffnet

Die norwegische Insel Utøya ist zum ersten Mal seit dem Attentat des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik für Journalisten geöffnet worden. Mehr als 150 Reporter und Fotografen konnten sich am Montag ein eigenes Bild von dem Schauplatz der Gewalttat mit 69 Toten machen. Die Behörden erklärten, die Insel solle nach und nach auch für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zudem sei die Errichtung eines Mahnmals geplant. Die Jugendorganisation der norwegischen Arbeiterpartei kündigte an, langfristig auch wieder Ferienlager auf Utøya zu veranstalten.

Südafrika

Keine Zwangsenteignungen weißer Landbesitzer

In Südafrika wird es nach den Worten von Präsident Jacob Zuma keine Zwangsenteignungen weißer Landbesitzer geben, wie sie vor rund zehn Jahren im Nachbarland Simbabwe geschehen waren. Die Regierung unter Robert Mugabe hatte dort seit dem Jahr 2000 weiße Großgrundbesitzer zwangsenteignet und mit Gewalt von ihren Farmen vertrieben. Dies brachte das Land an den Rand des wirtschaftlichen Ruins.

Doppelfehler

Ehepaare lebten zwölf Jahre mit vertauschten Töchtern

Zwölf Jahre nach der Geburt ihrer Töchter haben zwei russische Elternpaare erfahren, dass die beiden Kinder im Krankenhaus vertauscht worden waren. Die Klinik in der Stadt Tscheljabinsk rund 1900 Kilometer östlich von Moskau sei verklagt worden, wie die Agentur Interfax am Montag meldete. Die Verwechslung war offenbar geworden, als sich eines der Paare scheiden ließ. "Ich zahle keine Alimente, das Kind ist nicht von mir", hatte der Mann behauptet. Ein Gentest bewies: Er hatte recht, mehr noch - seine Frau ist auch nicht die leibliche Mutter. Bei einer Recherche wurden die "echten" Eltern gefunden - und das "richtige" Kind.

Grün-Phase

Chamäleon hockt im Baum - Farbwechsel auf der Wache

Überraschender Fund im Geäst eines Baumes: Beim Holzfällen haben Arbeiter in Bergisch Gladbach plötzlich ein bunt schillerndes Chamäleon zwischen den Zweigen entdeckt. Sie fingen es vorsichtig ein und brachten es zur Polizei. Dort wechselte das exotische Tier unvermittelt die Farbe und präsentierte sich den Beamten fortan in Grün-Beige. Chamäleons benutzen den Farbwechsel ihrer Hautoberfläche zur Kommunikation mit ihren Artgenossen.