Zahlungsunfähig

Nach Maserati-Affäre: Berliner Treberhilfe stellt Insolvenzantrag

Mehr als eineinhalb Jahre nach der "Maserati-Affäre" steht die gemeinnützige Treberhilfe Berlin GmbH vor dem Aus.

Wegen ausstehender Sozialbeiträge beantragten das Sozialunternehmen und die Bundesknappschaft beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz. Die Treberhilfe betreut vor allem Obdachlose. Sie war Anfang 2010 in die Schlagzeilen geraten, weil sich ihr Miteigentümer und damaliger Geschäftsführer Harald Ehlert als Dienstwagen einen teuren Maserati leistete. Die Treberhilfe habe Verbindlichkeiten von rund 4,5 Millionen Euro und sei zahlungsunfähig, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Christian Köhler-Ma mit. Er wolle das Unternehmen mit derzeit noch 147 Mitarbeitern fortführen.