Vorbereitungen

S-Bahn plant für den Winter bereits den Notfall

Trotz Investitionen von mehr als 20 Millionen Euro rechnet die S-Bahn Berlin auch im kommenden Winter mit Problemen.

S-Bahn-Chef Peter Buchner hat daher einen Notfahrplan mit einer verringerten Höchstgeschwindigkeit vorbereiten lassen, der allerdings nur bei extremen Wetterlagen und kurzfristig in Kraft treten soll. Einen "Schleichfahrplan" über mehrere Wochen wie im vergangenen Winter soll es dagegen nicht geben. Auf wichtigen Linien wie der S 25 (Hennigsdorf-Teltow), der S 3 (Erkner-Ostkreuz) und der S 5 (Strausberg-Westkreuz) sollen zudem modernisierte Züge eingesetzt werden, die auch bei Frost und Schnee Tempo 80 fahren können. Das gilt auch für die S 7 (Ahrensfelde-Potsdam), die ab 11. Dezember auch den baubedingt gesperrten Regionalverkehr zwischen Charlottenburg und Wannsee ersetzen muss.