Frauenquote

Darf's ein bisschen mehr sein?

Zumindest auf dem Podium war das Geschlechterverhältnis ausgeglichen. Als die 30 Dax-Konzerne am Montag in Berlin ihren ersten konkreten Zielkatalog für mehr weibliche Führungskräfte vorstellten, saßen vier Männer neben vier Frauen, darunter Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, Familienministerin Kristina Schröder (beide CDU) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).

Nur einig waren sie sich über die Pläne der Konzerne nicht. Während von der Leyen sie kritisierte und wieder mit einem Gesetz drohte, lobte Schröder den Zielkatalog. Die "Flexi-Quote" sei angekommen. "Wir sind auf dem richtigen Weg", sagte sie. Die Konzerne wollen den Frauenanteil in Führungspositionen - je nach Unternehmen - auf bis zu 35 Prozent anheben.