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Einlagensicherung: Privatbanken senken ihre Garantien für Sparer

Einlagensicherung

Privatbanken senken ihre Garantien für Sparer

Die privaten Banken in Deutschland senken ihre Garantien für Spareinlagen. Eine Sonder-Delegiertenversammlung segnete die angekündigte Reform der Einlagensicherung offiziell ab, wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Montag mitteilte. Damit sollen die Sicherungsgrenzen von 2015 bis 2025 von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals einer Bank je Kunde auf 8,75 Prozent herabgesetzt werden. Die Mindestsicherung sinkt damit von derzeit 1,5 Millionen Euro auf 437 500 Euro pro Kunde. Der Einlagensicherungsfonds gilt als kapitalschwach.

Duisburg

79 000 Menschen für Abwahl des Oberbürgermeisters

In Duisburg haben sich mehr als 79 000 Bürger in einer Unterschriftenaktion für die Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) ausgesprochen. Ihm wird die politische Verantwortung für das Loveparade-Unglück vom Juli 2010 mit 21 Toten zugeschrieben. Nötig für die Einleitung des Abwahlverfahrens wären 55 000 Unterschriften gewesen. Um Sauerland endgültig aus dem Amt zu wählen, sind 92 000 Stimmen von wahlberechtigten Duisburger Bürgern nötig. Sauerland lehnte einen Rücktritt ab.

Kosovo

Serben wollen Kfor-Ultimatum ignorieren

Die Serben im Kosovo wollen trotz eines Ultimatums der Kfor-Friedenstruppen bis Dienstag ihre Straßenblockaden im Norden nicht abbauen. Ein Vertreter der Kosovo-Serben sagte, dass die Blockaden der Verteidigung des "Landes und der Zukunft unserer Kinder" dienten. Seit fast drei Monaten blockieren Serben Hauptstraßen, um zu verhindern, dass ethnische Albaner ihre Kontrolle auf die von Serben beanspruchten Gebiete ausweiten.

Russland

Tote und Verletzte bei schwerer Gasexplosion

Bei einer schweren Gasexplosion in einem Wohnhaus in der Nähe von Moskau sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Etwa 15 Bewohner erlitten Verletzungen, wie Rettungskräfte nach Angaben der Agentur Interfax am Montag mitteilten. Unter den Trümmern des teilweise eingestürzten Hauses in dem Ort Bronnizy rund 50 Kilometer südöstlich von Moskau könnten noch weitere Menschen liegen, hieß es. Nach Behördenangaben gerieten nach der Gasexplosion etwa 30 Wohnungen in dem fünfgeschossigen Gebäude in Brand. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar.