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Terrorismus: Baskische Eta verkündet Ende ihres bewaffneten Kampfes

Terrorismus

Baskische Eta verkündet Ende ihres bewaffneten Kampfes

Nach mehr als vier Jahrzehnten hat die baskische Untergrundorganisation Eta am Donnerstag das "definitive Ende ihrer bewaffneten Aktivitäten" bekannt gegeben. Eine entsprechende Erklärung veröffentlichte die Zeitung "Gara" auf ihrer Internetseite. Die von der EU als Terrororganisation eingestufte Eta kämpfte seit mehr als vier Jahrzehnten für die Unabhängigkeit des Baskenlandes in Nordspanien und Südfrankreich.

Bundeswehr

Zahl traumatisierter Soldaten steigt deutlich

Die Zahl der in Afghanistan traumatisierten Bundeswehrsoldaten schnellt weiter in die Höhe. In den ersten neun Monaten dieses Jahres ließen sich bereits 587 aus dem Einsatz am Hindukusch zurückgekehrte Soldaten wegen posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS) behandeln und damit mehr als im gesamten Jahr 2010 (557). Im Bundestag zeichnet sich unterdessen eine breite Mehrheit für eine deutliche Verbesserung der Versorgung und Entschädigung verwundeter Soldaten an.

Kirche

Kollekte veruntreut: Ex-Pfarrer zu Bewährungsstrafe verurteilt

Wegen 22 Fällen der Untreue ist ein ehemaliger katholischer Pfarrer vom Landgericht Würzburg zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung und einer Geldstrafe in Höhe von 16 560 Euro verurteilt worden. Der 78-Jährige hatte gestanden, vor seiner Pensionierung Mittel der Kirchenstiftung seiner Gemeinde im Main-Spessart-Kreis in Höhe von knapp 1,09 Millionen Euro in die eigene Tasche gesteckt zu haben. Das Geld stammte aus verschiedenen Spenden und Kollekten und war von dem Geistlichen über Jahre gewinnbringend angelegt worden. Der Pfarrer hat sich zur kompletten Wiedergutmachung des Schadens bereit erklärt.