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Weltall: US-Forschungssatellit stürzt heute auf die Erde

Weltall

US-Forschungssatellit stürzt heute auf die Erde

Ein ausgedienter US-Forschungssatellit von der Größe eines Schulbusses soll nach Berechnungen der Nasa heute oder in der Nacht zu Sonnabend auf die Erde stürzen. Wo und wann genau der "Upper Atmosphere Research Satellite" (UARS) aufschlagen wird, ist noch unklar. Auch Mitteleuropa liegt in der berechneten Flugschneise des sechs Tonnen schweren Geräts. Der Satellit wird beim Eintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrechen, aber nicht vollständig verglühen. Dabei werden die Bruchstücke als Schauer von Sternschnuppen zu sehen sein - auch am Tag. Am wahrscheinlichsten ist für die Forscher ein Absturz in eines der Meere. Die Nasa hält die Gefahr für Menschen sehr gering.

Kosovo

Albanische Polizei verhaftet 13 serbische Lkw-Fahrer

Die angespannte Situation im Nordkosovo zwischen Albanern und Serben ist mit der Festnahme von 13 Serben durch die örtliche albanische Polizei in Mitrovica zusätzlich angeheizt worden. Die serbische Regierung in Belgrad sprach am Donnerstag von einer "Provokation" der Regierung in Pristina. Gegen die 13 serbischen Lkw-Fahrer war am späten Mittwochabend eine 48-stündige Untersuchungshaft verhängt worden, weil sie "illegal" aus Serbien in das Kosovo eingereist seien. Am Donnerstag blockierten die Serben mit mehr als einem Dutzend Straßensperren weiter den Verkehr im Nordkosovo.

Schlechtes Wetter

Zahl der Verkehrstoten im Juli gesunken

Das schlechte Sommerwetter hat vermutlich dazu beigetragen, dass im Juli auf Deutschlands Straßen weniger Menschen ums Leben gekommen sind. Die Zahl der Verkehrstoten sank im Vergleich zum Juli 2010 um 16 Prozent auf 361, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Ein Grund für den Rückgang dürften nach Ansicht der Statistiker die "schlechten Witterungsbedingungen" gewesen sein. Denn im Juli 2010 sei die Zahl der Todesopfer durch das sonnige und trockene Wetter stark gestiegen. Gutes Wetter führe dazu, dass mehr Fußgänger und Radfahrer unterwegs seien und so die Schwere der Unfälle steige.