Kriminalität

EC-Kartenfirma soll Millionen Kontoprofile angeboten haben

Der EC-Kartennetzbetreiber Easycash hat Datenschützern zufolge geplant, Risikoprofile der Konten von Millionen Verbrauchern zu verkaufen.

Außerdem soll aus dem EC-Zahlungsverkehr ein Risiko-Index für das jeweilige Bankkonto errechnet worden sein. "Das ist schlicht unzulässig", sagte eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Datenschutzbeauftragten. Easycash betonte, das Geschäftsmodell werde seit Mai 2010 nicht mehr verfolgt. Unternehmen, die die Daten empfangen hätten, seien vertraglich verpflichtet worden, jeden Kunden über die Datennutzung zu informieren.