Konflikt

Ägypten und Israel bemühen sich um Schadensbegrenzung

Trotz der jüngsten Eskalation der Gewalt zwischen Israel und Ägypten setzen beide Länder auf eine Politik der ausgestreckten Hand. In Jerusalem wurden die massiven Krawalle gegen Israels Botschaft in Kairo als "schwerwiegender Vorfall" verurteilt und zugleich Entspannungssignale an Ägypten gesandt.

Die Regierung in Kairo kündigte ein hartes Durchgreifen gegen Demonstranten und den besseren Schutz diplomatischer Vertretungen an.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte während der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem, Israel berate mit Ägypten über die Rückkehr seines Botschafters und der anderen Diplomaten nach Kairo. Die Ägypter, die sich an dem Sturm auf die Botschaft beteiligt hätten, lehnten das Friedensabkommen sowie den Staat Israel ab. Netanjahu betonte aber: "Ich bin froh, dass es auch andere Stimmen in Ägypten und der Führung gibt, die den Frieden weiterbringen und bewahren wollen."