Proteste

Soziale Probleme in Israel mobilisieren 450 000 Menschen

Der Unmut über soziale Missstände in Israel hält unvermindert an.

Am Sonnabendabend kamen laut Schätzungen von Medien landesweit rund 450 000 Menschen zusammen, um gegen hohe Lebenshaltungskosten zu demonstrieren - so viele wie noch nie seit Beginn der Bewegung. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versprach am Sonntag einen "echten" wirtschaftlichen Wandel. Die Mitte Juli begonnenen Proteste richten sich gegen Wohnungsnot, steigende Lebenshaltungskosten und die Gesundheitspolitik der Regierung Netanjahu.