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Extremisten: Islamist aus Deutschland in der Türkei festgenommen

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Extremisten

Islamist aus Deutschland in der Türkei festgenommen

Die türkische Polizei hat einem Zeitungsbericht zufolge in Izmir den aus Deutschland stammenden Islamisten Houssain al-Malla festgenommen. Das berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Kreise der Sicherheitsbehörden. Der 26-jährige Staatenlose galt als Kampfgefährte des vermutlich im April 2010 im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet getöteten Saarländers Eric Breininger. Die Bundesanwaltschaft hat laut "Bild" die Auslieferung des aus dem Libanon stammenden Islamisten beantragt.

Biosprit

FDP hält eigene E10-Strategie für gescheitert

Die FDP hat die Einführung des Biosprits E10 für gescheitert erklärt. "Es kann nicht Sinn der Sache sein, dass sich die Branche an der Erfüllung der Biokraftstoffquote vorbeimogelt und mögliche Strafzahlungen vorab bei den Kunden eintreibt", sagte Fraktionsvize Patrick Döring der "Passauer Neuen Presse". Nach Branchenangaben werden bereits jetzt mancherorts rund zwei Cent auf die Preise des alten Super Benzins mit fünf Prozent Ethanol aufgeschlagen. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle betonte in der "Saarbrücker Zeitung", der E10-Gipfel vom Frühjahr habe die erwarteten Ergebnisse nicht gebracht. Die Parlamentarische Umwelt-Staatssekretärin Katherina Reiche (CDU) sagte: "E10 ist offenbar ein Feigenblatt für eine lange geplante Erhöhung der Tankstellenpreise."

Bei Waldspaziergang

Hornissen attackieren Kindergartengruppe

Ein Hornissenschwarm hat am Dienstag eine Gruppe Kindergartenkinder bei Monzelfeld (Kreis Bernkastel-Wittlich) angegriffen. Sechs Kinder wurden zum Teil mehrfach gestochen und mussten von Ärzten versorgt werden, wie die Polizei berichtete. Nach Angaben des Kita-Trägers erlitt ein Kind eine allergische Reaktion und liegt im Krankenhaus. Die anderen fünf hätten die Klinik wieder verlassen können. Die Drei- bis Sechsjährigen hatten mit ihren Betreuern einen Waldspaziergang unternommen, als sie von den Insekten attackiert wurden. Um die kleinen Patienten zu versorgen, waren zwei Rettungshubschrauber und mehrere Kranken- und Notarztwagen im Einsatz.