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Menschenrechte: Ai Weiwei kritisiert Chinas Justiz: "Peking ist ein Albtraum"

Menschenrechte

Ai Weiwei kritisiert Chinas Justiz: "Peking ist ein Albtraum"

Der chinesische Künstler und Bürgerrechtler Ai Weiwei lässt sich von der Regierung in Peking nicht den Mund verbieten. Der 54-jährige Regimekritiker prangerte in einem am Wochenende in dem US-Nachrichtenmagazin "Newsweek" veröffentlichten Kommentar die Willkür der chinesischen Behörden an. Peking sei ein "dauerhafter Albtraum", schrieb Ai Weiwei. "Das Schlimmste an Peking ist, dass man dem Rechtssystem niemals trauen kann. Ohne Vertrauen kann man nichts identifizieren, es ist wie in einem Sandsturm." Ai Weiwei war erst im März verhaftet und 80 Tage ohne Verfahren in Haft gehalten worden.

Fortschritt

Lehrer sind überdurchschnittlich mit neuen Medien ausgestattet

Die deutschen Lehrer sind überdurchschnittlich gut mit Internetanschlüssen und Computern ausgestattet. Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Aris in Hamburg hat ergeben, dass 90 Prozent der Lehrer einen Breitbandinternetanschluss haben. Nur zwei Drittel der deutschen Haushalte verfügen über einen solchen Zugang. Weiter nutzen 86 Prozent der Lehrer ein Note- oder Netbook und fast drei Viertel (74 Prozent) einen PC. Sonst hat nur rund jeder zweite Haushalt ein Notebook (47 Prozent) sowie einen PC (55 Prozent). Die Mehrheit der Lehrer (85 Prozent) hat eine positive Einstellung gegenüber neuen Medien. Nur eine Minderheit (5 Prozent) kann mit ihnen nichts anfangen.

Brandenburg

Ex-Freundin mit Macheten bedroht - großes Waffenlager

Nach einem Angriff mit zwei Macheten hat die Polizei am Montag bei einem 25-Jährigen in Biesenthal bei Berlin ein ganzes Waffenarsenal entdeckt: Die Beamten beschlagnahmten in seiner Wohnung 27 Waffen, neben illegalen Schreckschusswaffen auch Messer, Säbel und Dolche. Der 25-Jährige habe bereits im Juni seine Ex-Freundin und deren neuen Freund mit zwei Macheten bedroht und diesen verletzt, berichtete die Polizei.