Geld

Bund der Steuerzahler stellt Nachschlag bei Fahrtkosten in Aussicht

Eine Sonderregelung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst könnte Deutschlands Steuerzahlern einiges Geld einbringen. Denn derzeit können Angestellte des Staates für dienstliche Fahrten im privaten Pkw 35 Cent je Kilometer als Fahrtkostenpauschale ansetzen, Beschäftigte in der Privatwirtschaft aber nur 30 Cent.

Gegen diese Ungleichbehandlung hat ein Steuerzahler beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde eingereicht.

Noch haben die Richter in Karlsruhe darüber nicht befunden, der Bund der Steuerzahler empfiehlt allerdings allen, die noch keine Steuererklärung für das Jahr 2010 eingereicht haben, den höheren Satz anzugeben. Das Finanzamt wird zwar nur den niedrigeren Satz akzeptieren, der Steuerzahler kann dann aber Einspruch erheben. Sollte das Gericht zugunsten des Beschwerdeführers entscheiden, gibt es für die Betroffenen Geld zurück. Das Verfassungsgericht will in zwei Monaten darüber befinden, ob es die Beschwerde annimmt, sagte eine Sprecherin auf Anfrage.