Gedneken an Mauerbau

Freiheit ist unbesiegbar

Fahnen auf halbmast, mahnende Worte und eine Schweigeminute: Deutschland hat am Sonnabend der Opfer des Mauerbaus vor 50 Jahren gedacht. Bundespräsident Christian Wulff rief in Berlin dazu auf, weltweit für Demokratie und Menschenrechte einzutreten.

"Die Erinnerung an das Unrecht der Mauer mahnt uns, diejenigen nicht allein zu lassen, die für Freiheit, Demokratie und Bürgerrechte kämpfen", sagte das Staatsoberhaupt beim zentralen Gedenken auf dem früheren Todesstreifen an der Bernauer Straße. "Und sie verlangt von uns, dafür zu sorgen, dass sich Geschichte nicht wiederholt." Wulff gedachte der Toten. "Aber einmal mehr hat sich gezeigt: Am Ende ist die Freiheit unbesiegbar." Er erinnerte an den Fall der Mauer am 9. November 1989. "Die Mauer fiel nicht, sie wurde umgestürzt."