Versicherungen

DAK unterliegt mit Zusatzbeitrag vor Berliner Gericht

Die mit rund 5,8 Millionen Versicherten drittgrößte gesetzliche Krankenkasse DAK hat vor dem Berliner Sozialgericht eine Niederlage im Streit über ihren Zusatzbeitrag erlitten.

Das Gericht entschied, die DAK habe bei der Erhebung des Zusatzbeitrages von acht Euro pro Monat nicht deutlich genug darauf hingewiesen, dass Betroffenen damit ein Sonderkündigungsrecht zustehe. Die beiden Kläger müssten den Beitrag daher erst ab dem Zeitpunkt entrichten, ab dem sie ausreichend informiert wurden. Die Urteile könnten vor dem Landessozialgericht angefochten werden. (Aktenzeichen: S 73 KR 2306/10 und S 73 KR 15/11).