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Ernährung: Deutsche essen Salat für 130 Millionen Euro

Ernährung

Deutsche essen Salat für 130 Millionen Euro

Die Deutschen essen pro Jahr Blattsalat für mehr als 130 Millionen Euro. Der Betrag entspricht damit einem Anteil von 20 Prozent der gesamten Gemüsevermarktung in Deutschland. Das liebste Blattgemüse der Deutschen ist laut dem Fachverband für Deutsches Obst und Gemüse der Eisbergsalat, von dem allein 2010 etwa 132 Millionen Stück produziert wurden. Dies entspreche einer Menge von 1,6 Köpfen Eisbergsalat pro Einwohner. In Deutschland werden 20 Salatarten angeboten. In der Verkaufsstatistik folgen Kopfsalat, Lollo bionda und Lollo rosso, Eichblattsalat, Feldsalat sowie Chicorée.

Mexiko

13-jähriges Mädchen war eine Auftragskillerin der Drogenmafia

Die mexikanische Polizei hat ein 13-jähriges Mädchen festgenommen, das der Killerbande Los Zetas angehören soll. Das Kind wurde nach einer Schießerei nahe der mexikanischen Stadt Guadalajara gemeinsam mit zwei Mitgliedern des Kartells gefasst. Wie die Zeitung "El Universal" berichtete, war die 13-Jährige "eine Schlüsselfigur" für die kriminellen Aktivitäten der Gruppe. Nach Angaben der Behörden sind die Los Zetas schon seit geraumer Zeit dazu übergegangen, auch Minderjährige zu rekrutieren.

Hungersnot

Russland liefert 50 000 Tonnen Getreide an Nordkorea

Im Kampf gegen die schwere Hungersnot in Nordkorea hat Russland dem kommunistischen Land 50 000 Tonnen Getreide versprochen. Der stark abgeschottete Staat benötige Hilfe und sei "unser naher Nachbar", begründete Außenminister Sergej Lawrow die geplante Hilfslieferung. Lawrow hatte zuvor mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Kim Sung-hwan über die Lage in Nordkorea gesprochen. Nach Angaben der EU und von Hilfsorganisationen essen viele Nordkoreaner in ihrer Not Gras.

Menschenrechte

BBC: Armee von Simbabwe unterhält Folterlager

In den Marange-Diamantengebieten Simbabwes befindet sich nach einem Bericht der BBC ein Folterlager der Sicherheitskräfte. Zeugen berichteten von täglichem Auspeitschen sowie von der Vergewaltigung weiblicher Gefangener. Das Folterlager in dem Gebiet Zengeni bestehe aus Zelten, die mit Elektrozäunen abgesichert seien. Ein Sprecher der EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sagte allerdings in Brüssel, dass es für die Existenz des Folterlagers keine "fundierten Beweise" gebe.