25 Tote geborgen

Flüchtlingstragödie vor Lampedusa

Vor der Küste der italienischen Insel Lampedusa ist es erneut zu einer Flüchtlingstragödie gekommen. Die Küstenwache rettete nach italienischen Rundfunkberichten in der Nacht auf Montag vor der zwischen Sizilien und der tunesischen Küste gelegenen Insel 271 Passagiere eines in Seenot geratenen libyschen Kutters.

Bei der Inspektion des Boots wurden unter Deck 25 Leichen entdeckt. Die Toten wiesen keine Zeichen von Gewalt auf. Möglicherweise erstickten die Menschen in den überfüllten Räumlichkeiten. Die Rettungseinheit war von einem Mobiltelefon aus zu dem 15 Meter langen Flüchtlingskutter gerufen worden.