Unternehmen

Bäder-Betriebe der Hauptstadt leiden unter kaltem Juli

Den Berliner Bäder-Betrieben setzt der nasskalte Juli zu. Wie der Geschäftsführer des landeseigenen Unternehmens, Klaus Lipinsky, der Berliner Morgenpost sagte, liege der Umsatz der Bäder weit hinter den Erwartungen zurück.

Bis Mitte des Monats seien nur 30 Prozent des Vorjahresumsatzes zur gleichen Zeit erzielt worden - für den Juli habe das Unternehmen für alle Bäder zwei Millionen Euro Umsatz einkalkuliert, erreicht worden seien aber nur 700 000 Euro, sagte Lipinsky. Allerdings sei der Juli 2010 mit mehr als einer Million Besucher auch außergewöhnlich stark gewesen. Insgesamt muss die Badesaison für die Berliner Bäder-Betriebe noch besser werden. Lipinsky hofft nun auf einen heißen August, denn bisher sei nur etwas mehr als die Hälfte der geplanten Einnahmen für die Saison erwirtschaftet worden.

Zudem machen Lipinsky die Haushaltspläne des Senats zu schaffen. Der Entwurf für den nächsten Doppelhaushalt für die Jahre 2012/13 sieht auch Kürzungen bei den Bäder-Betrieben vor. Derzeit bekommt das Unternehmen jährlich 44 Millionen Euro Zuschüsse vom Land, nach den Plänen des Senats sollen es bald knapp drei Millionen weniger sein. "Das wäre schwierig für uns", sagte Lipinsky. Es würde jetzt bereits Geld für die Instandhaltung der 63 verschiedenen Bäder in Berlin fehlen.