Bundeswehrreform

De Maizière will Ministerium nach Berlin holen

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat am Montag in Bonn die Auswirkungen der Bundeswehrreform auf den Standort Hardthöhe sondiert.

Dazu traf er mit dem Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) zu einem vertraulichen Gespräch zusammen. In Bonn sind noch immer 2700 der rund 3500 Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums beschäftigt. De Maizière plant offenbar, möglichst viele Mitarbeiter von der Hardthöhe nach Berlin zu seinem zweiten Amtssitz zu holen. Nimptsch sprach von einem "guten Ergebnis" und bedankte sich bei de Maizière für seine "völlige Transparenz". Anlass der Gespräche ist die Bundeswehrreform, bei der auch das Verteidigungsministerium verkleinert wird. Die Zahl der Abteilungen wird den Planungen nach von 17 auf 9 reduziert, die Zahl der Mitarbeiter soll auf 2000 sinken.