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Potsdam: Erneut zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt

Potsdam

Erneut zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt

In Potsdam sind wieder zwei 250-Kilogramm-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, sind die Sprengsätze in einem Waldstück hinter der Siedlung "Eigenheim" nicht transportfähig und müssen noch vor Ort entschärft werden, was am kommenden Dienstag geschehen soll. Dazu soll ein Sperrkreis mit einem Radius von rund 800 Metern eingerichtet werden. 3000 Menschen sind von Evakuierungen betroffen. Auch eine Schule und zwei Kitas müssen geräumt werden. Erst vor rund zwei Wochen waren im gleichen Wohngebiet zwei andere Weltkriegsbomben entschärft worden.

Prinzen-Flugzeug

Bundesregierung bedauert "Unannehmlichkeiten"

Die Bundesregierung bedauert "Unannehmlichkeiten" für den thailändischen Kronprinzen Maha Vajiralongkorn nach Pfändung seines Flugzeugs in München. Gleichzeitig machte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, nach einem Gespräch mit Thailands Außenminister Kasit Piromya in Berlin deutlich, dass die Regierung nicht helfen kann. Pieper: "Der Fall liegt nun in den Händen der unabhängigen deutschen Justiz." Die Bundesregierung habe Thailand wiederholt gebeten, die offene Forderung des Insolvenzverwalters von Walter Bau in Millionenhöhe zu begleichen, erklärte Pieper. Beide Länder seien willens, den Vorgang nicht zu einer Belastung der Beziehungen werden zu lassen.